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Historische Möbel 17.-19. Jahrhundert

Die ausgestellten historischen Möbel sind chronologisch geordnet und bilden eine Entwicklungsreihe der Möbel städtischen Charakters angefangen von Manierismus, über Barock, Rokoko, Klassizismus, Empire, Biedermeier bis zu sog. Historismen wie zweites Rokoko und Neorennaissance. Die Exposition ist in dem Hauptgebäude des Regionalmuseums in Most aufgestellt.




Baronin Ulrike von Levetzow

Die Exposition erfasst in Kürze das Leben der Baronin Ulrike von Levetzow, deren engstem Familienkreis, dem Schloss in Trebívlice sowie dem Schicksal ihres Nachlasses. In der Geschichte des 19.Jahrhunderts ist diese ursprünglich mecklenburgische Adelige als letzte große Liebe des Johann Wolfgang von Goethe verewigt. Die Liebe des zweiundsiebzig Jahre alten Dichters zu dem siebzehnjährigen Mädchen, die eines der wirkungsvollsten Liebesgedichten ?Elegie? enstehen ließ, aber auch der Fakt, dass Ulrike im hohen Alter unverheiratet starb, waren die Grundlage einer Legende über eine romantische Liebe, die nie in Erfüllung ging. Die Exposition ist in dem Hauptgebäude des Regionalmuseums in Most aufgestellt....(mehr.)




Die Mineralogie des Erzgebirges

Dieser Teil gehört zu den ständigen naturwissenschaftlichen Ausstellungen des Museums. Typische Standorte und Fundpunkte sind durch aktuelle Fotos, geologische Karten, Anschauungsmaterial zur Geschichte des Abbaus von Erzen und anderer mineralischer Bodenschätze sowie durch eine Sammlung repräsentativer Fundstücke von Gesteinen und Mineralien beschrieben.

Der gesamte Umfang der Sammlung ist in Vitrinen nach regionalen Gesichtspunkten geordnet. Das beginnt mit dem östlichsten Punkt des Erzgebirges vor Decín und endet bei Kraslice gegenüber Klingenthal im Vogtland. Es sind dabei die interessantesten Erzlagerstätten dargestellt, von Jílové vor Decín gleich unterhalb der Tissaer Wände, Krupka unterhalb des Mückentürmchens, von Cinovec gegenüber von Zinnwald, Moldava auf dem Kamm des Erzgebirges nahe am Grenzübergang Neurehefeld, Hora sv. Kateriny jenseits der Schweinitz bei Deutschneudorf, aus der Bäderstadt Jachymov am Fuße des Fichtelberg-Keilberg-Massivs, in der auch Georg Agricola gewirkt hat und die vor allem durch die heilende Wirkung von Radon bekannt geworden ist und ganz im Westen aus der Gegend um Prebuz vis-a-vis zu Johanngeorgenstadt und von Kraslice.

Die Fundstücke stammen ursprünglich aus dem Bestand der Sammlung des Regionalmuseums in Most. Sie sind Gaben von Sammlern und Liebhabern aber auch von professionellen Geologen aus der Region. Die interessantesten Stufen sind zum Beispiel gelber Topas und Galenit (Bleiglanz) aus Cinovec, weiter Uranglimmer und Pechblende aus Jachymov, rosafarbener Baryt (Schwerspat) von Moldava, gelbe, radioaktive Baryte von Lahošt östlich von Duchcov und anderes mehr. Der kristalline Schieferkomplex des Erzgebirges ist Gegenstand ständiger Ausstellungen gleich am Eingangsbereich des Hauptgebäudes des Regionalmuseums in Most unter dem Motto "Die geologische Vergangenheit der Umgebung von Most". Alle anderen Ausstellungen sind im Hauptgebäude aufgebaut.




Die geologische Vergangenheit der Umgebung von Most

Die Ausstellung erfaßt die geologische Geschichte vom Karbon bis in die Neuzeit. Neben typischen Gesteinsproben sind in den Vitrinen Fossilien aus der Anthrazitlagerstätte von Brandov jenseits der Grenze bei Olbernhau und der marinen Fauna der oberen Kreideformationen ausgestellt. Dazu kommen Fossilien aus der ehemaligen Grube Ležák, ein Fossil und eine Nachbildung der Schildkröte Trionyx pontanus, und Knochenfunde von Wirbeltieren, bei denen im Gebiet von Most die vom Mammut dominieren. Es fehlen auch nicht die tertiären Süßwasserquarzite aus dem Hangenden der Kreide, die typisch für die Schichtenfolge im Moster Raum sind. In einer dieser Ablagerungen, der Sandsteinkuppe bei Becov, haben Archäologen die älteste paläolithische Werkstatt Mitteleuropas gefunden. Die Ausstellung ist im Hauptgebäude des Regionalmuseums in Most eingerichtet.....(mehr.)




Durch Nordwestböhmens Hain und Flur

Die Ausstellung über das Leben in der Natur ist gleich im Parterre des Hauptgebäude eingerichtet in einem langen Gang, durch den man die mineralogisch-geologischen Ausstellungen erreicht. Sie ist vor allem der Fauna gewidmet, die sich in Nordwestböhmen angesiedelt hat, gibt dem Besucher aber auch einen Eindruck von der Pflanzenwelt in diesem Gebiet. Die Themen, nach denen die Vitrinen und Schautafeln gestaltet sind, sind an die jeweils typischen Ökosysteme dieser Region angelehnt.

Die Pflanzen, die auf den Fotos der Schautafeln abgebildet sind, entstammen den erzgebirgischen Sümpfen und Mooren, den Kamm- und Hangwiesen, Wäldern, Halden und Wegrainen, Felsen sowie sandigen und trocken, sonnigen Standorten. Drei Tafeln sind Pflanzen aus dem Gebiet vorbehalten, in dem nahe der ehemaligen Ortschaft Bylany Salz abgebaut wurde und die auch als ehemaliger Standort einer Thermalquelle bekannt geworden ist.

In den Vitrinen sind Beispiele aus Flora und Fauna von Bächen und Teichen und deren Uferzonen, der Sümpfe und Moore, der Wälder, von Brachen, aus Parkanlagen, Wohnsiedlungen, Felsen und offenen Flächen eingesetzt. Die Stücke stammen aus alten musealen Sammlungen. Sie sind neugefertigte Präparate des Präparators Jarolslav Bažant und von ihm gefertigte Nachbildungen. Fototafeln der Ökosysteme runden die Beispiele aus der Natur ab. Einige Vitrinen sind nicht im eigentlichen Sinne des Wortes naturnah gestaltet, geben aber mit der Ergänzung durch Fototafeln aus den jeweiligen Ökosystemen den Eindruck einer natürlichen Ansicht wider.

Das alles befindet sich im Hauptgebäude. Davor lädt ein geräumiger Parkplatz ein, der vom ersten Kreisverkehr an der Shelltankstelle aus bequem erreichbar ist.

Stadtplan
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Eintritt - Hauptgebäude
Erwachsene : 20,- Kr
Ermäßigt: 10 ,- Kr

Geöffnet
Dienstag bis Freitag 9 -17 Uhr
Samstag bis Sonn 13 -17 Uhr

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Dokument wurde vom Partnerský spolek Litvínov, o.p.s (PSL) überrsetz. Mitfinanziert durch das EU-programm PHARE. Für den inhalt dieses Dokumentes ist ausschließlich der Projektträger PSL verantwortlich, es kann keinesfalls als Meinung der EU betrachtet werden.